Green- und Erneuerbare-Energien-Crowdfunding
Green-Crowdfunding finanziert Projekte der Energiewende: Dach- und Freiflächen-Solar, Onshore-Wind, Biomasse, manchmal Ladeinfrastruktur oder Speicher. Die Finanzstruktur ist meist ein Festzinsdarlehen gegen die Projekt-SPV, das aus dem Cashflow der Anlage zurückgezahlt wird, sobald sie am Netz ist.
Die Renditen liegen tendenziell niedriger als bei klassischem Crowdlending — die zugrunde liegenden Cashflows sind besser planbar, und die Projekte werden oft durch langfristige Einspeisetarife oder Stromabnahmeverträge gestützt. Der Trade-off ist die Laufzeit: Green-Loans laufen häufig 4–7 Jahre, länger als die typischen 6–18 Monate eines Immobiliendarlehens.
Warum Anleger dieses Segment wählen
Zwei Gründe stechen heraus. Erstens ist das Cashflow-Profil unkorreliert mit Immobilienzyklen, was beim Portfolioaufbau hilfreich sein kann. Zweitens ist die Investition mit einem messbaren Umweltergebnis verknüpft — die Plattformen veröffentlichen die erzeugten Kilowattstunden und das vermiedene CO₂.
Zusammengesetzt aus verifizierten Anlegerbewertungen, redaktioneller Prüfung und regulatorischem Status.